Zu Fuß zur Schule

Liebe Schülerinnen, Liebe Schüler! Liebe Eltern!

Damit nicht wieder freiwillige Helfer der Aktion „angemacht“ (O-Ton) werden, weil es vielleicht ein Missverständnis gibt, werden auf dieser Seite noch mal die Regeln zusammengefasst.

Wozu das Ganze?

Jeder, der mal die Straße vor der Schule im Zeitbereich 10-15 Minuten vor Schulbeginn vor der Schule beobachtet hat, kennt das Chaos: Kaum ist das eigene Kind aus dem Auto, vergessen leider einige Wenige den §1 der StVO und die Geschwindigkeitsbegrenzung. Selbst die Schülerlotsin wurde schon genötigt. Das soll nicht sein und deswegen gibt es jetzt bereits zum sechsten Mal die Aktion „Zu Fuß zur Schule“.  Auch schadet es keinem Kind (und keinem Elternteil ;-)), insbesondere bei den Erstklässlern, sich peu à peu schon mal ein paar Schritte eher von den Eltern zu verabschieden und im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt mehr Selbständigkeit zu erlangen. Und da unser Schulbezirk zu den größten in Leipzig gehört ist das Motto „Zu Fuß zur Schule“ besonders großzügig ausgelegt, denn wir wollen „nur“ den unmittelbaren Bereich vor der Schule so autofrei wie möglich halten. Also: Autofahrer biegen bitte schon in die Fortunabadstraße oder Hohenthalstraße ab und leisten so einen kleinen Beitrag, der in Summe aber eine gewaltige Entspannung der Verkehrssituation ergibt.

Regeln

  • Mitmachen können alle Kinder der 60. Grundschule Leipzig
  • Ausgabe der Stempelkarten am Freitag, 13. September 2019
  • Einen Tagesstempel (vier Stationen, siehe Skizze unten) bekommen alle Kinder, die
    • von zu Hause aus laufen
    • mit dem ÖPNV zur Schule kommen
    • mit dem Fahrrad zur Schule kommen
    • das Auto vor dem Erreichen der roten Zone (siehe Plan rechts) verlassen und danach laufen
  • Einen Preis erhält die Klasse, die die meisten Stempel sammelt
  • Einzelpreise werden unter allen Kinder mit 9 oder 10 Stempeln verlost (Unterschrift der Eltern auf Stempelkarte erforderlich!)

Roter Bereich

Der in der nebenstehenden Kartenskizze (Bitte auf die Karte klicken, um eine größere Darstellung zu erhalten.) gekennzeichnete rote Bereich soll autofrei sein. Selbstverständlich ist das Abbiegen an den betroffenen Kreuzungen „legal“ im Sinne der Regeln. Die grünen Punkte markieren die Stempelstationen.

Kinder, die innerhalb des roten Bereiches ein Fahrzeug verlassen (Legitime Ausnahme: ÖPNV-Busse), können leider keinen Stempel erhalten!

Kinder die in der roten Zone wohnen, dürfen selbstverständlich zu einer der Stempelstationen (grüner Punkt) laufen.

Als Eltern unterstützen

Wir benötigen pro Klassenstufe 16 helfende Eltern, die die Stempelstationen (siehe Skizze, grüne Punkte) für 35 Minuten besetzen und stempeln – das sind pro Klasse also gerade einmal 5-6 Väter und/oder Mütter. Wir teilen uns eigenständig per Doodle ein. Die Kassenstufen wechseln im Laufe des Schullebens einmal durch. Natürlich dürfen auch „fremde“ Jahrgänge unterstützt werden:

  • Klassenstufe 1: Doodle-Link ab Mitte August 2019 verfügbar
  • Klassenstufe 2: Doodle-Link ab Mitte August 2019 verfügbar
  • Klassenstufe 3: Doodle-Link ab Mitte August 2019 verfügbar
  • Klassenstufe 4: Doodle-Link ab Mitte August 2019 verfügbar

Einfach einen Termin auswählen, den EIGENEN Namen eintragen und in Klammern die zugehörige Klasse ergänzen (siehe Beispiel rechts aus dem Jahr 2017).

Die wichtigste Unterstützung ist aber, den Kindern zur Eigenständigkeit zu verhelfen und auch außerhalb der Aktion den „roten Bereich“ so autofrei wie möglich zu halten. Es kann doch nicht sein, dass auf Höhe des Fußgängerüberwegs angehalten wird, um die Kinder rauszulassen, während dabei die ganze Straße in beide Richtungen blockiert wird – so gesehen am Morgen des 21. August 2017 🙁

Eine Bitte zum Schluss

Im Interesse der Verkehrssicherheit vor der Schule bitten wir freundlich, auch ohne Aktion den Bereich vor der Schule so autofrei wie möglich zu halten – Vielen Dank! 🙂

2 Kommentare

  1. Solange sowohl Lehrer und sogar die Direktorin der Schule ihre 10 Meter von zu Haus zur Schule mit Auto fahren, ist diese ganze Aktion einfach albern. Ja und es bringt nicht viel, wenn die Autos nur 10m vor und hinter der Zone halten.

    • Nun, meine Beobachtung ist eine andere. Zum Einen hat nicht jeder Lehrer nur die metaphorischen 10 Meter zu bewältigen und zum Anderen gibt es auch mal außer-Haus-Termine, die wahrzunehmen sind.

      Zur Situation des Schulweges. Immer wieder beobachte ich Chaos vor der Schule. Dabei kommt es auch vor, dass teilweise Eltern ihre Kinder aus dem Auto lassen und dann sich einen Dreck um §1 der StVO scheren (Sorry, dass ich es so drastisch ausdrücke). Natürlich sind das nur wenige, die sich asozial verhalten, aber es sind immer noch zu viele. Aber in den zwei Wochen herrscht fast schon vollkommener Frieden (ja, ich erlaube mir, auch mal in die andere Richtung zu übertreiben ;-))

      Dass Sie unsere Aktion kritisch hinterfragen und auf Verbesserungspotenziale hinweisen, finde ich hervorragend! Besuchen Sie uns doch mal beim Förderverein oder bringen Sie Ihren Vorschlag in den Elternrat ein! Wir freuen uns über konstruktive Anregungen: vorstand@fvgs-60.de